über mich

Wango und ich

Ich bin Anna, 28 Jahre alt und lebe gemeinsam mit meinem Haflinger Wango im Pferdeland Niedersachsen. Für Pferde interessiere ich mich schon mein Leben lang. Mit 6 Jahren habe ich begonnen privaten Reitunterricht zu nehmen. Nicht viel später bin ich auf demselben Hof im Schulbetrieb geritten und hatte dort auch meine erste Reitbeteiligung: Frieda, eine kleine Pony-Mix-Stute mit einer sehr interessanten Farbzeichnung.

Nach einigen Jahren wurde der Schulbetrieb dort aufgelöst. Ich wollte das Reiten aber nicht aufgeben und habe im Alter von 13 Jahren nach einer neuen Reitbeteiligung gesucht. Nach einiger Zeit habe ich Lucky gefunden. Lucky ist ein mittlerweile 22 Jahre alter Reitpony-Isländer-Mix und blind. Ihn hatte ich knapp 4 Jahre als Reitbeteiligung und mit ihm habe ich viel ausprobiert. Wir waren im Gelände, haben kleine Sprünge genommen und meinen damaligen Reitlehrer habe ich auch mitgenommen. Gemeinsam haben wir reiten gelernt, dachte ich zumindest…

Und dann kam Wango in mein Leben, weil ich keine Lust mehr auf Reitbeteiligungen hatte und schon immer von einem eigenen Pferd geträumt hatte. Ich war damals 17 Jahre alt, als ich mir den damals 4-jährigen, rohen Wango gekauft habe. Und da habe ich erst wirklich gelernt, dass es nicht nur ums reiten geht und vor allem, wie richtiges Reiten geht!

Wango – ein Traum in blond!

Wango ist ein 2007 geborener Haflinger-Wallach. Als ich ihn gekauft habe, konnte er lediglich einigermaßen am Halfter geführt werden und putzen war ein großes Abenteuer. Stillstehen war für ihn ein No-Go und er war unglaublich schreckhaft…

Mein Reitlehrer von damals hat mich auch hier die ersten Wochen begleitet, aber „wir“ hatten uns damit zu viel zugemutet das Pferd selber auszubilden. Wango war kein großer Fan von Männern und so entschied ich mich Wango in Beritt zu geben. Da ich davon so gut wie keinen Plan hatte, habe ich der Bereiterin blind vertraut. Ich durfte beim Training nicht dabei sein und auch nicht zuschauen, was mich etwas stutzig gemacht hatte. Als ich dann auch noch sah, dass sie ihn mit ihrem eigenen Sattel reitet, der viel zu eng und zu lang war, war für mich das Alarmzeichen Wango nach 3 Monaten dort wegzuholen. Sie hat ihn quasi mit druck und Schmerzen „kaputt“ geritten. Das wollte ich auf keinen Fall mehr!

Wango und ich

Immer wieder hat mich Wango anschließend runtergebuckelt und war scheinbar aggressiv. Ich habe ihn von sämtlichen Ärzten durchchecken lassen und wollte schon aufgeben. Total verzweifelt habe ich lange nach einer geeigneten Trainerin gesucht und sie schließlich gefunden. Sie bildet in klassisch barocker Dressur aus und gemeinsam mit ihr und gaaaaanz viel Geduld haben wir Wango wieder hinbekommen. Sie gibt mir heute noch einmal monatlich Unterricht und wir lernen immer mehr dazu.

Ich mag diese Reitweise, da sie eine gewisse Form von Leichtigkeit hat und ich merke, dass es Wango sehr gut tut. Darüber werdet ihr auf jeden Fall auf diesem Blog ein bisschen was zu lesen bekommen.

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